
Shoulder Season: Was ist das und warum lohnt sich die Reise in der Nebensaison?
Die sogenannte „Shoulder Season“ – im Deutschen oft als Übergangs- oder Zwischensaison bezeichnet – ist für viele Reisende ein Geheimtipp. Sie bietet alles, was viele Reisende sich wünschen: milde Temperaturen, weniger Touristen und deutlich bessere Preise. Entspannt und günstig reisen in der Shoulder Season? Das ist möglich mit einer flexiblen Planung!
Was ist die deutsche Übersetzung für Shoulder Season?
Die „Shoulder Season“ ist der Zeitraum zwischen der Hauptsaison und der Nebensaison, wie der englische Begriff es ausdrückt. Sie stellt bildlich gesehen eine „Schulter“ zwischen den intensiven Reise-Spitzenzeiten dar.
In der deutschen Sprache ist sie oft als die Übergangszeit oder die Nebensaison bekannt. In dieser Phase sind die Reiseziele noch oder schon gut erreichbar, ohne die typischen Nachteile der Hochsaison, wie überfüllte Sehenswürdigkeiten oder stark erhöhte Preise.
Wann ist die Nebensaison? Die besten Monate für Europa und weltweit
In Europa umfasst die Zwischensaison normalerweise das Frühjahr (April bis Juni) und den Herbst (September bis Oktober). In dieser Zeit kommst du noch richtig gut an dein Reiseziel – ganz ohne das Gedränge und die hohen Preise, die in der Hochsaison oft nerven.
Aber wann ist eigentlich Shoulder Season? Für Europa sind das meistens die Monate von April bis Juni und dann wieder von September bis Oktober. Das Wetter spielt mit, die Natur zeigt sich von ihrer besten Seite, und die großen Urlaubermassen bleiben noch weg.
Klar, weltweit ist das unterschiedlich und hängt stark von der Region ab:
Im Mittelmeerraum lohnt sich die Reise besonders von April bis Mai oder von September bis Oktober.
In Skandinavien sind Mai bis Juni und August bis September die besten Monate.
Für Südostasien bietet sich die Zeit zwischen Regen- und Trockenzeit an, meistens im März oder April und dann wieder im Oktober.
In Nordamerika erlebst du Frühling und Herbst am schönsten – vor allem, wenn die Sommerferien vorbei sind.
Vorteile der Nebensaiason: Günstige Preise und weniger Touristen
Die sogenannte Nebensaison hat ein paar echte Vorteile: Du zahlst weniger für Flüge, Hotels und Mietwagen. Klar, das freut den Geldbeutel. Und es wird noch besser: An den Sehenswürdigkeiten ist viel weniger los, die Warteschlangen sind kürzer, alles wirkt entspannter. Du bekommst das Gefühl, wirklich anzukommen, und triffst öfter mal auf Einheimische, die nicht im Stress sind.
weniger Andrang an Sehenswürdigkeiten
kürzeren Wartezeiten
entspannterer Atmosphäre
authentischere Begegnungen mit Einheimischen
Gerade wenn du Städtetrips oder eine Rundreise planst, ist diese Zeit einfach angenehmer. Aber für wen lohnt sich die Shoulder Season besonders?
Wer profitiert besonders von der Nebensaison?
Die Shoulder Season ist ideal für Reisende, die Flexibilität, Qualität und ein ausgewogenes Reiseerlebnis schätzen. Ob Paar, Alleinreisende oder Ruhesuchende, alle genießen die entspannte Atmosphäre, weil Hotels, Strände und Sehenswürdigkeiten nicht überfüllt sind. Auch für Aktivurlauber gibt es Angebote: Bei milden Temperaturen sind Wanderungen, Radtouren oder Stadtbesichtigungen deutlich angenehmer als in der Sommerhitze.
Familien mit Kleinkindern nutzen oft die Übergangszeit außerhalb der Schulferien, um günstig und preisbewusst zu reisen. Auch für digitale Nomaden und Selbstständige sind stabile Internetverbindungen, bessere Unterkunftsverfügbarkeiten und längere Aufenthalte zu reduzierten Preisen wichtig. Auch Kultur- und Genussreisende erleben Museen, Restaurants und lokale Veranstaltungen authentischer, weil Einheimische mehr Zeit haben und der Service persönlicher ist.
Ein weiterer Vorteil: Viele Reiseziele sind in der Nebensaison landschaftlich reizvoll – sei es durch die blühende Natur im Frühling oder die warmen Farben im Herbst. Reisende, die auf das Wetter achten, sollten die Nebensaison wählen, um extremes Wetter zu vermeiden.
Beliebte Reiseziele in der Nebensaison (Frühling und Herbst)
Im Frühling eignen sich besonders:
Italien, Spanien und Portugal
Griechenland (perfekt für Kultur- und Inselreisen)
Niederlande während der Tulpenblütezeit
Im Herbst entdecken:
Frankreich (Weinregionen, Städtereisen)
Kroatien und die Adriatische Küste
Türkei: warmes Meer und milde Temperaturen
Selbst weit entfernte Destinationen wie Kanada, Japan oder Teile Südamerikas sind in der Shoulder Season äußerst attraktiv.
Packliste für die Übergangszeit: Bereit für alles sein
Wegen des launischen Wetters in der Shoulder Season ist es wichtig, gut zu packen:
leichtes Oberteil oder Regenjacke
Zwiebellook mit Oberteilen in Lang- und Kurzarm
bequeme, wetterfeste Schuhe
Sonnen- und Wetterschutz
Mini-Tagesrucksack
So bleibt man anpassungsfähig und ist auf verschiedene Bedingungen vorbereitet.
Fazit:
Die Shoulder Season ist perfekt für bewusstes Reisen – sie ist entspannter, kostengünstiger und oft erholsamer. Die Zwischensaison bietet alles für diejenigen, die flexibel sind: eine ideale Kombination aus Erlebnis und Erholung.
FAQ – Häufige Fragen zur Zwischensaison
Welche Monate sind Übergangszeiten?
In Europa zählen vor allem April, Mai, September und Oktober zur Übergangszeit.
Ist die Übergangszeit gut für Reisen?
Ja, sie wird als besonders empfehlenswert angesehen, weil Wetter, Preise und Besucherzahlen meist ideal zusammenpassen.
Was versteht man in Europa unter Nebensaison?
Die Nebensaison beschreibt Zeiten mit geringer Nachfrage, oft im Winter oder außerhalb klassischer Reisezeiten.
Ist die Zwischensaison billiger als die Hauptsaison?
In den meisten Fällen ja. Preise liegen deutlich unter dem Niveau der Hauptsaison, bei ähnlicher Reisequalität.
Was ist der Unterschied zwischen Off-Season und Shoulder Season?
Die Off-Season umfasst Perioden mit geringer Nachfrage, häufig im Winter oder außerhalb der üblichen Reisezeiten.