Ist der Regenschirm im Handgepäck erlaubt?

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Ist der Regenschirm im Handgepäck erlaubt?

Von AirHelper・Letzte Aktualisierung: 28. November 2025

Ja, Sie dürfen einen Regenschirm grundsätzlich im Handgepäck mit ins Flugzeug nehmen – sofern er keine gefährlichen, spitzen oder scharfkantigen Elemente hat. Trotzdem gelten ein paar Regeln, die häufig zu Unsicherheit führen: Darf ein großer Stockschirm wirklich als persönlicher Gegenstand mit? Muss der Schirm ins Gepäck? Welche Airlines erlauben was? In diesem Guide finden Sie alle relevanten Bestimmungen, Unterschiede zwischen Schirmtypen und praktische Tipps, damit Sie ohne Stress durch die Sicherheitskontrolle kommen.

Darf ich meinen Regenschirm grundsätzlich im Handgepäck mit ins Flugzeug nehmen?

Ja, Sie dürfen Ihren Regenschirm in den meisten Fällen problemlos im Handgepäck mit ins Flugzeug nehmen – solange der Schirm keine spitzen oder scharfkantigen Elemente hat, die als potenziell gefährlich gelten könnten. Für Reisende bedeutet das: Ein normaler Taschenschirm oder Knirps ist fast immer unproblematisch, während große Stockschirme je nach Bauweise und Sicherheitskontrolle genauer geprüft werden.

In der Praxis bewerten Flughäfen und Airlines Regenschirme nach denselben Grundregeln wie andere Gegenstände mit Stangen oder Spitzen:

  • Unauffällige, abgerundete Form = fast immer erlaubt

  • Scharfe Metallspitzen oder massive Griffe = im Einzelfall problematisch

Das liegt daran, dass Regenschirme nicht zu den typischen Risiko-Gegenständen gehören, aber trotzdem in die Kategorie „potenziell gefährlich“ fallen können, wenn sie besonders lang oder robust gebaut sind. Die EU-Sicherheitsstandards erlauben Regenschirme ausdrücklich, doch die finale Entscheidung trifft immer das Sicherheitspersonal vor Ort.

Für Sie als Reisende bedeutet das:

Der sicherste und stressfreiste Weg ist ein kompakter Taschenschirm, der im Rucksack, in der Handtasche oder im Trolley verstaut werden kann. Damit vermeiden Sie Diskussionen und Verzögerungen an der Kontrollstelle.

Welche Sicherheitsregeln gelten für Regenschirme im Flugzeug (IATA, EU & Flughäfen)?

Regenschirme sind nach den geltenden IATA-Empfehlungen und EU-Sicherheitsregeln grundsätzlich im Handgepäck erlaubt, solange sie keine spitzen oder gefährlichen Bestandteile enthalten, die als potenzielle Waffe eingestuft werden könnten. Das heißt: Ein normaler Taschenschirm erfüllt diese Anforderungen fast immer, während ein großer Stockschirm je nach Modell genauer geprüft wird.

Die wichtigsten Sicherheitskriterien, die an jedem europäischen Flughafen gelten, sind klar definiert:

  • Keine scharfen oder spitzen Enden Metallspitzen oder hart zugespitzte Kappen werden als „spitze Gegenstände“ gewertet und können untersagt werden.

  • Keine stabilen, waffenähnlichen Griffe Lange, schwere Holz- oder Metallgriffe können vom Sicherheitspersonal als Schlagwerkzeug interpretiert werden.

  • Keine versteckten Klingen oder Werkzeuge Das betrifft vor allem Multifunktionsschirme oder dekorative Modelle mit integrierten Spitzen oder Metallteilen.

  • Regenschirm muss als harmloser Alltagsgegenstand erkennbar sein Je „alltäglicher“ der Schirm aussieht, desto problemloser passiert er die Kontrolle.

Wichtig: Diese Regeln gelten unabhängig davon, ob Sie innerhalb Europas, international oder auf Langstrecken fliegen. Die Behörden verlassen sich nicht auf Airline-Richtlinien, sondern auf die Sicherheitsbestimmungen für Gegenstände mit Risikocharakter, zu denen Schirme theoretisch gehören könnten.

Warum entscheiden am Ende oft Sicherheitskontrolle und Airline-Mitarbeitende spontan?

Die Entscheidung liegt oft bei der Sicherheitskontrolle oder den Airline-Mitarbeitenden, weil Regenschirme nicht klar in eine feste Kategorie wie Flüssigkeiten oder elektronische Geräte fallen. Ihre Bewertung hängt immer von Bauweise, Material und subjektiver Risikoeinschätzung ab. Das gibt dem Personal einen Ermessensspielraum, der im Einzelfall dazu führt, dass identische Schirme an verschiedenen Flughäfen unterschiedlich bewertet werden können.

Die wichtigsten Gründe dafür:

  • Individuelle RisikoeinschätzungSicherheitsbeamte entscheiden nach Sichtprüfung, ob ein Schirm potenziell gefährlich wirken könnte (z. B. spitze Metallkappe, massiver Metallgriff, ungewöhnliche Länge).

  • Unterschiedliche nationale SicherheitsrichtlinienLänder wie die USA, UK, Türkei oder Israel prüfen grundsätzlich strenger als viele EU-Flughäfen.

  • Tagesform & Arbeitsdruck an der KontrolllinieBei hohem Passagieraufkommen wird schneller entschieden – meistens zugunsten einfacher, harmloser Gegenstände wie Taschenschirme.

  • Stockschirme gelten als GrauzoneSie sind erlaubt, aber ihre Länge und Spitzenform machen sie „auffälliger“, weshalb manche Kontrolleure genauer hinsehen.

Das bedeutet für Reisende:Selbst wenn Regenschirme offiziell erlaubt sind, kann ein besonders robustes oder ungewöhnliches Modell als „Grenzfall“ eingestuft werden. Wer jede Diskussion vermeiden will, sollte einen kompakten, abgerundeten Taschenschirm nutzen – die werden weltweit fast nie beanstandet.

Welche Unterschiede gibt es zwischen Stockschirm, Taschenschirm und Knirps im Handgepäck?

Der entscheidende Unterschied ist, dass Taschenschirme und Knirps-Modelle im Handgepäck fast immer problemlos erlaubt sind, während große Stockschirme häufiger kritisch geprüft werden und je nach Bauweise sogar abgelehnt werden können. Grund dafür sind Länge, Material und mögliche Spitzen, die bei Stockschirmen schneller als „potenziell gefährlich“ eingestuft werden.

Damit Sie wissen, was genau die Kontrolle unterscheidet, hier die wichtigsten Punkte:

Taschenschirm / Mini-Schirm / Knirps

  • Kompakt, leicht, faltbar → wirkt harmlos

  • Keine langen Metallspitzen

  • Passt problemlos in Rucksack, Handtasche oder Laptop-Tasche

  • Wird weltweit nahezu immer akzeptiert Ideal für Flugreisen

Stockschirm

  • Lang, stabil, oft mit Metallspitze

  • Kann durch Länge oder Spitze als „stumpfes Schlagwerkzeug“ oder „spitzer Gegenstand“ gewertet werden

  • Wird häufiger separat geprüft

  • Kann in seltenen Fällen zur Abgabe aufgefordert werden Nur sicher, wenn Spitze rund und kurz ist

Ist ein großer Stockschirm im Handgepäck erlaubt oder wird er als „Waffe“ eingestuft?

Ein großer Stockschirm ist grundsätzlich im Handgepäck erlaubt, kann aber je nach Bauweise als potenziell gefährlicher Gegenstand eingestuft werden, insbesondere, wenn er eine spitze Metallkappe, einen massiven Griff oder eine sehr stabile Konstruktion hat. Genau deshalb wird ein Stockschirm an vielen Flughäfen häufiger und strenger geprüft als ein kompakter Taschenschirm.

Welche Schirmspitzen und Griffe bereiten bei der Sicherheitskontrolle häufig Probleme?

Probleme an der Sicherheitskontrolle entstehen fast immer durch Schirmspitzen oder Griffe, die spitz, massiv oder besonders stabil gebaut sind – denn genau solche Elemente können nach EU- und IATA-Sicherheitskriterien als potenziell gefährlich eingestuft werden. Je auffälliger die Konstruktion, desto wahrscheinlicher wird der Schirm genauer geprüft oder sogar abgelehnt.

Damit Sie sofort erkennen, welche Details kritisch sind, hier die problematischsten Schirmmerkmale:

1. Lange, spitze Metallkappen (Stockschirme)

Diese Spitzen wirken wie ein spitzer Gegenstand und fallen in dieselbe Risikokategorie wie spitze Stäbe oder Metallstifte.

2. Massive Metallgriffe oder schwere Holzgriffe

Ein langer, schwerer Griff kann wie ein Schlagwerkzeug wirken. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass der Schirm als „stumpfer Gegenstand“ eingestuft wird.

3. Deko-Elemente aus Metall oder ungewöhnliche Designs

Schirme, die martialisch aussehen oder ungewöhnliche Griffe haben (z. B. Schwertform, Schädelkopf, lange Spitzenverzierungen), werden fast immer hinterfragt.

4. Verstärkte oder extrem stabile Gestänge („Windproof“-Modelle)

Sehr robuste Schirme mit dickem Gestänge werden teils genauer untersucht, weil sie stabiler wirken als typische Reise-Schirme.

5. Spitze Schirmenden bei Billigmodellen

Manchmal sind günstige Schirme schlecht verarbeitet und haben scharfe, hervorstehende Metallteile.

Zählt der Regenschirm als Handgepäckstück oder als zusätzlicher persönlicher Gegenstand?

Ein Regenschirm zählt bei den meisten Airlines nicht als separates Handgepäckstück, sondern wird als zusätzlicher persönlicher Gegenstand toleriert. Vorausgesetzt, er ist kompakt genug oder wird im Rucksack, in der Handtasche oder im Trolley verstaut. Das bedeutet: Sie müssen ihn in der Regel nicht als eigenes Gepäckstück einplanen.

Airlines und Flughäfen betrachten Regenschirme ähnlich wie Jacken, Einkaufstüten oder kleine Accessoires: als etwas, das Sie einfach mit sich tragen. Aber es gibt Unterschiede je nach Modell und Airline.

Wann kann ein Regenschirm als zusätzliches Handgepäck gelten?

Große Stockschirme können von Airlines oder Mitarbeitenden als zusätzlicher Gegenstand außerhalb des Handgepäcks gewertet werden – besonders bei Billigairlines, die streng auf Gepäckmaße achten.

Typische Situationen, in denen ein Stockschirm gezählt wird:

  • wenn er nicht verstaut, sondern lose getragen wird

  • wenn er sehr lang ist und wie ein dritter Gegenstand wirkt

  • wenn die Airline besonders strenge Bordrichtlinien hat (z. B. Ryanair, Wizz Air)

  • wenn das Kabinenpersonal im Flieger wenig Stauraum erwartet

In diesen Fällen kann man Sie auffordern, den Schirm im Koffer zu verstauen oder ihn bei Platzmangel (auch am Gate) sogar aufzugeben.

FAQ: Häufige Fragen zum Regenschirm im Handgepäck

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